Magdeburg (dpa/sa) - Rund 14 600 Kinder sind diese Woche in der Notbetreuung ihrer Schulen gewesen. Das entspreche rund 16 Prozent aller anspruchsberechtigten Schülerinnen und Schüler, teilte das Bildungsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die meisten Kinder wurden an den Grundschulen betreut, wo zwischen Montag und Freitag im Schnitt 13 000 Schülerinnen und Schüler waren. Damit wurde die Notbetreuung für jeden fünften Grundschüler in Anspruch genommen. Bei den Förderschulen lag dieser Anteil bei 8,7 Prozent, bei den Gymnasien bei 2,8 Prozent.

In Sachsen-Anhalt sind die Schulen seit Mitte Dezember im Notbetrieb. Nur die Abschlussklassen bekommen Präsenzunterricht, alle anderen Jahrgänge Aufgaben. Für Schülerinnen und Schüler bis 12 Jahre besteht jedoch ein Betreuungsanspruch. Auch an den Kindertageseinrichtungen gibt es nur eine Notbetreuung, die von Eltern beansprucht werden kann, die in systemrelevanten Berufen arbeiten. Einer Übersicht des Gesundheitsministeriums zufolge war zuletzt etwa jedes dritte Kita- oder Hort-Kind in der Notbetreuung.

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