Magdeburg (dpa/sa) - Tagungen, Theaterstücke, Konzerte, Ausstellungen und Bildungsprojekte: Sachsen-Anhalt beteiligt sich am Festjahr "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland", das an diesem Sonntag mit einem Festakt in Köln beginnt. Eine Reihe von Vereinen, Verbänden, Gemeinden, Initiativen und öffentlichen Einrichtungen sei im Festjahr aktiv dabei, teilte die Staatskanzlei am Freitag in Magdeburg mit.

Im Herbst sollten bei den ersten landesweiten jüdischen Kulturtagen das jüdische Leben in seiner Vielfalt vorgestellt werden. Zudem biete der Festjahrs-Verein Workshops für Schulen und eine bundesweite Aktion zum jüdischen Laubhüttenfest im September an.

Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) erklärte: "Ich begrüße die zahlreichen Projekte, die im Zuge des Festjahrs in Sachsen-Anhalt jüdisches Leben in seinen vielfältigen Ausprägungen sichtbarer machen, und hoffe, dass es im Jahresverlauf noch viel mehr werden."

Das Festjahr "321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" wird den Angaben zufolge am Sonntag mit einem Festakt in Köln gestartet, der pandemiebedingt als TV-Ereignis durchgeführt werde.

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