Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalt hat in seinem Fonds für künftige Pensionszahlungen an Landesbeamte inzwischen fast eine Milliarde Euro angespart. Bis Mitte des Jahres sei die Summe auf 998,2 Millionen Euro angewachsen, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums.

Darüber, wie sich dieser Vorsorgetopf und der Fonds für die Altlastensanierung entwickelt haben, will Finanzminister André Schröder (CDU) heute anlässlich der Kabinettssitzung in Magdeburg berichten. Allein in diesem Jahr habe Sachsen-Anhalt 122 Millionen Euro in den Pensionsfonds gepackt.

Der Topf war 2007 ins Leben gerufen worden, um die künftigen Zahlungen an pensionierte Beamte mitzufinanzieren. Anders als Angestellte wird für Beamte nicht monatlich in ein Rentenversicherungssystem eingezahlt. Wenn nicht Vorsorge, wie etwa über den Fonds, getroffen wird, müssen die Pensionszahlungen aus dem aktuellen Landeshaushalt mit Steuergeld finanziert werden.