Magdeburg (dpa) - Sie wollen, sie müssen: Trainer Jens Härtel und die Mannschaft vom 1. FC Magdeburg unternehmen alles für den so ersehnten ersten Sieg in 2. Fußball-Bundesliga. Vor dem fünften Meisterschaftsspiel in dieser Saison wechselt Härtel sogar den Torwart. Der 22-jährige Alexander Brunst wird für den erfahrenen Jasmin Fejzic versuchen, keine Gegentreffer zuzulassen.

Und Härtel wird Brunsts Vorderleute so einstellen, dass Gegner Arminia Bielefeld an diesem Montag (20.30 Uhr/Sky) erst gar nicht in die Nähe des Magdeburger 16ers kommt. "Wir müssen sie möglichst weit weghalten von unserem Tor und nicht in den Strafraum kommen lassen", betonte Härtel. Bielefeld habe nach vorne richtig Qualität, die einem Probleme bereiten könne.

Sieben Punkte sammelte Bielefeld aus den bisherigen vier Spielen, nur gegen den Hamburger SV gab es nichts zu holen für die Mannschaft von Jeff Saibene. Härtel kommt mit seiner Mannschaft lediglich auf zwei Punkte, obwohl die Magdeburger in drei der vier Partien ihrer ersten Zweitliga-Saison sogar in Führung lagen.

"Sie wurden zwei-, dreimal unter Wert geschlagen. Nun wird dieses Spiel umso wichtiger für sie - man merkt schon, dass sie sich selber Druck machen", meinte Sabene. Hoffnung macht Härtel, dass die Bielefelder "immer etwas" zulassen. "Da gilt es, unsere Chancen zu nutzen", betonte der Coach des 1. FCM.

Verzichten muss der 49-Jährige einzig auf Nico Hammann, der mit Knieproblemen ausfällt. Der Rest ist fit. Fejzic muss aus Leistungsgründen seinen Platz im Tor abgeben. Er war in den vergangenen Wochen in die Kritik geraten, hatte unsicher gewirkt.

Brunst zeigte im DFB-Pokal gegen den SV Darmstadt 98 trotz Niederlage eine gute Leistung. In der Saisonvorbereitung habe zwischen beiden ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen geherrscht. "Alex ist drangeblieben, hat gut trainiert und deshalb ist das Rennen weiterhin sehr eng", betonte Härtel.

Rechtzeitig vor dem Montagabend-Match sind Härtels Spieler auch in Schwung gekommen. "Die ganze Mannschaft ist ein bisschen zäh aus dem Wochenende gekommen", konstatierte der Coach und hofft, dass seine Profis und er endlich uneingeschränkten Grund zum Jubel am Montagabend haben. "Es gibt einige Möglichkeiten, mit denen wir ihnen Probleme bereiten können", sagte er in Richtung Arminia.

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