Magdeburg (dpa/sa) - Syrern in Deutschland haftet ihre Flucht häufig wie ein Stigma an. Auch nach drei Jahren in Deutschland sei man immer noch der Flüchtling, sagt Iman Shabaan. Als Künstlerin in Magdeburg habe sie es satt, ständig als jemand gesehen zu werden, der nicht in seiner Heimat lebt. Seit 2015 ist Shabaan in Deutschland, absolvierte einen Bundesfreiwilligendienst und präsentierte ihre Arbeiten in verschiedenen Ausstellungen. Doch mit Blick auf ihre Arbeit werde sie häufig auf ihre Flucht reduziert, sagte die 30-Jährige. Die Leute sprächen sie in erster Linie als Flüchtling an, weniger, weil sie ihre Werke schätzten.