Magdeburg (dpa/sa) - Kirchen, Türme, Fachwerkhäuser: Zum Tag des offenen Denkmals sind am Sonntag in Sachsen-Anhalt mehr als 530 Einrichtungen geöffnet. Die höchste Dichte an Angeboten gibt es dabei im Landkreis Harz, wo allein fast 150 Denkmale zur Besichtigung einladen. Dort gibt es in Ballenstedt auch die Gelegenheit, ein 1687 für eine Bauernfamilie errichtetes Wohnhaus zu besuchen, das nach dem Tag des offenen Denkmals zum Ferienhaus umgebaut wird und deshalb nur in diesem Jahr teilnimmt.

An etlichen Objekten gibt es Führungen wie etwa durch die Langobardenwerkstatt Zethlingen, Vorträge, Musikprogramme oder besondere Angebote für Kinder. Von Kirchtürmen ist oftmals ein Blick in die Umgebung möglich, zahlreiche Denkmäler beheimaten Sammlungen - von landwirtschaftlichen Objekten über historische Waagen bis hin zu Musikmaschinen reicht dabei die Bandbreite.

Viele der an diesem Sonntag geöffneten Einrichtungen sind sonst für die Öffentlichkeit geschlossen. Der Tag steht anlässlich des 100-jährigen Bauhausjubiläums in diesem Jahr unter dem Motto "Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur". Bundesweit sind etwa 8000 Denkmale geöffnet. Organisiert wird der Tag des offenen Denkmals seit 1993 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Programm in Sachsen-Anhalt