Halle (dpa/sa) - Die Jobcenter haben 2017 knapp 40 200 Sanktionen gegenüber Hartz-IV-Empfängern in Sachsen-Anhalt ausgesprochen und somit Leistungen gekürzt. Das waren knapp 1000 Sanktionen weniger als 2016, wie die Landesarbeitsagentur am Mittwoch in Halle mitteilte. Hauptgrund für Sanktionen war, dass Leistungsempfänger Terminen beim Jobcenter unentschuldigt fernblieben. Im Schnitt waren rund 5500 erwerbsfähige Hartz IV-Empfänger von Sanktionen betroffen, 100 weniger als 2016. Der Anteil der Hartz IV-Empfänger, gegen die Sanktionen verhängt wurden, an allen Leistungsberechtigten lag 2017 stabil bei 3,1 Prozent. Die Mehrzahl halte sich an die Gesetze.

Pressemitteilung der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit