Magdeburg (dpa/sa) - Das Ordnungsamt hat in Magdeburg mehrere Platzverweise ausgesprochen, weil Spielplätze trotz Verbots genutzt wurden. Auf zehn Plätzen hätten sich am Mittwoch teilweise bis zu 30 Menschen aufgehalten, teilte die Stadt am Donnerstag mit. "Die Aufenthaltsverbote durchzusetzen war schwierig und mit langwierigen Diskussionen verbunden. Ein Verständnis der Eltern war nicht immer gegeben", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Kneipen-, Spielhallen- und Ladenbesitzer zeigten sich demnach deutlich einsichtiger.

Bei der Kontrolle von Fitnessstudios, Spielhallen und Geschäften seien keine Verstöße gegen die neue Landesverordnung registriert worden. Lediglich in manchen Gaststätten hätten noch Tische zu eng beieinander gestanden. "Die Betreiber*innen waren einsichtig und korrigierten umgehend auf den geforderten Mindestabstand von zwei Metern", teilte die Stadt mit.