Hohe Börde (dpa/sa) - Die Polizei hat ein fröhliches Treffen unter Freunden im Bördelandkreis zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung des Coronavirus aufgelöst. Die Beamten seien am Montag wegen Partylärms zu der Wohnung in der Gemeinde Hohe Börde gerufen worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der 26 Jahre alte Wohnungsinhaber hatte demnach drei Freunde eingeladen. Auf dem Wohnzimmertisch fanden die Polizisten Marihuana. Die Beamten klärten die Runde über die Gefahren des Coronavirus und die diesbezüglichen Anordnungen auf. Anschließend mussten die Gäste nach Hause gehen.

Die Polizei wies erneut darauf hin, dass derzeit auf den eigenen und den Schutz anderer zu achten sei. In Sachsen-Anhalt und den anderen Bundesländern gelten derzeit verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung der Atemwegserkrankung Covid-19. So darf das Haus seit Montag nur noch aus triftigen Gründen wie Arbeiten, Arztbesuche, Einkaufen und weiteren Ausnahmen verlassen werden.

Gaststätten mussten schließen und dürfen Essen nur noch für den Verzehr außer Haus zum Abholen oder Liefern anbieten. Ansammlungen von mehr als zwei Menschen sind im Freien verboten. Ausnahmen gelten unter anderem für Familien und in einem Haushalt Lebende.