Magdeburg (dpa/sa) - Die Industrie- und Handelskammern haben vor zu großen Belastungen für die Wirtschaft beim Klimaschutz- und Energiekonzept der Landesregierung gewarnt. Über den Emissionshandel leisteten die Unternehmen bereits einen großen Beitrag zum Klimaschutz, sagte der Umwelt-Experte der IHK Magdeburg, Jochen Zeiger, der Deutschen Presse-Agentur. "Es geht nicht ums Verhindern - aber ein auskömmliches Wirtschaften muss weiter möglich sein."

Umweltministerin Claudia Dalbert (Grüne) will bis Ende des Jahres ein Klimaschutz- und Energiekonzept (KEK) vorlegen. Das Papier soll konkrete Maßnahmen für jedes Ressort festlegen. Insgesamt soll der CO2-Ausstoß bis 2020 auf 31,3 Millionen Tonnen begrenzt werden - 5,2 Millionen Tonnen weniger als im Vergleichsjahr 2012.

Informationen des Umweltministeriums zum Stand der KEK-Verhandlungen