Halle (dpa/sa) - Wissenschaftler des Universitätsklinikums Halle beschäftigen sich derzeit mit der Kruste von Brot. Sie wollen herausfinden, ob in der Kruste von gebackenem Brot Stoffe entstehen, die Abwehrkräfte des Körpers gegen den Zelltod stärken können.

"In der Kruste sammeln sich durch den Backprozess Zucker-Eiweißverbindungen, man nennt diese AGEs (Advanced Glycation Endproducts) oder auch verzuckerte Eiweiße", sagte der Chef des Forschungslabors der Klinik für Herzchirurgie, Prof. Andreas Simm.

Im Kern gehe es darum, welche Effekte ein AGE-reicher Extrakt aus Brotkruste auf die Entwicklung degenerativer Erkrankungen hat. Die Forschungen daran sind Teil des Förderprojektes des Landes Sachsen-Anhalt "Autonomie im Alter".

Publikation Universitätsklinikum