Darmstadt (dpa) - Nach dreimaliger Startverschiebung hat die Europäische Weltraumorganisation Esa den Erdbeobachtungssatelliten Sentinel-1B ins All geschickt. Er hob am Abend an Bord einer Sojus-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ab. Der 2,3 Tonnen schwere Sentinel gehört zum ehrgeizigen europäischen Erdbeobachtungsprogramm Copernicus. Er soll aus rund 700 Kilometern Höhe auch durch Wolken und Regen hindurch mit einem Radargerät Tag und Nacht die Erdoberfläche beobachten.