Hamburg (dpa) - Der ehemalige Rad-Profi Danilo Hondo hat gestanden, beim Erfurter Sportmediziner Mark S. Blutdoping betrieben zu haben. Das sagte der 45-Jährige der ARD-Dopingredaktion in der "Sportschau". Passiert sei das 2011. "Ich hatte diesen schwachen Moment", sagte er. Hondo beendete 2014 seine Karriere nach 18 Jahren. Mark S. soll angeblich Drahtzieher eines mutmaßlichen Doping-Netzwerkes sein. Bekannt war bislang, dass insgesamt mindestens 21 Sportler aus acht Nationen Blutdoping bei ihm praktiziert haben sollen. Im Rahmen der Ermittlungen hatte es auch Razzien bei der Ski-WM in Seefeld gegeben.