Jerusalem (dpa) - Bundespräsident Joachim Gauck hat seine zweitägige Israelreise mit einem Arbeitsfrühstück bei Premier Benjamin Netanjahu fortgesetzt. Dabei dürften beide Politiker in Jerusalem auch über die Bedrohung durch die Terrormiliz IS und den Nahost-Friedensprozess sprechen. Erwartet wird aber nicht, dass es im Zusammenhang mit den stockenden Friedensgesprächen zwischen Israelis und Palästinensern Fortschritte gibt. Gauck dringt wie die Bundesregierung seit langem ohne Erfolg auf Verhandlungen über eine Zwei-Staaten-Lösung und Zurückhaltung bei der Siedlungspolitik in den Palästinensergebieten.