Hamburg (dpa) - Das Landgericht Hamburg verkündet heute seine Entscheidung im Streit um den sogenannten "Pegida-Galgen". Ex-Außenminister Sigmar Gabriel will den Verkauf von Miniaturausgaben des Galgens mit zwei für ihn und Kanzlerin Angela Merkel "reservierten" Schlingen untersagen lassen. Der Erbauer, der 2015 bei einer Demonstration des fremdenfeindlichen Pegida-Bündnisses in Dresden mit dem Original-Galgen für Schlagzeilen gesorgt hatte, sieht in den Miniaturen hingegen eine überspitzte, aber gerechtfertigte Kritik an der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung.