Berlin (dpa) - Führende Wirtschaftsforschungsinstitute haben Finanzminister Olaf Scholz dafür kritisiert, trotz der Konjunkturschwäche keine neuen Schulden zu machen. "Ein Festhalten an der schwarzen Null wäre [...] schädlich", schreiben sie in ihrem Herbstgutachten, das heute in Berlin vorgestellt wurde. Um die Konjunktur zu stabilisieren, müsse der öffentliche Haushalt "atmen", dafür biete die Schuldenbremse explizit Spielraum - sie lässt Kredit in kleinem Umfang zu. Die Institute senkten ihre Prognose für das Wachstum der deutschen Wirtschaft auf 0,5 Prozent.