Rom (dpa) - Nach der Parlamentswahl stellt sich Italien auf einen Rechtsruck und ein Erstarken europakritischer Kräfte ein. Allerdings wird ein unklares Ergebnis ohne eindeutigen Gewinner erwartet. Zwar lag in Umfragen das Mitte-Rechts-Bündnis von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi und der rechtspopulistischen Lega vorn. Stärkste Einzelpartei war demnach aber die Fünf-Sterne-Protestbewegung mit ihrem 31 Jahre alten Spitzenkandidaten Luigi Di Maio. Auf eine regierungsfähige Mehrheit kommt wegen des neuen Wahlgesetzes voraussichtlich keines der Lager.