Nürnberg (dpa) - Bei internen Qualitätskontrollen im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sind laut Medienberichten Mängel bei den sogenannten Widerrufsprüfungen aufgedeckt worden. Diese Verfahren würden "regelmäßig nicht eingeleitet", obwohl die Voraussetzungen dafür vorlägen, heißt es in einem internen Schreiben des Referats für Qualitätssicherung an die Bamf-Vizepräsidentin Uta Dauke. Die Behörde prüft in der Regel drei Jahre nach einer positiven Asylentscheidung, ob für den Betroffenen weiterhin Schutz in Deutschland notwendig ist oder nicht.