Chemnitz (dpa) - Die Führung des Chemnitzer FC beschäftigt sich heute mit dem erneuten Fan-Eklat beim Fußball-Drittligisten. Fans hatten während des Ligaspiels beim FC Bayern München II Spieler und Funktionäre rassistisch und antisemitisch beleidigt. Der DFB leitete Untersuchungen wegen des Vorfalls ein. Die Clubspitze des CFC will über mögliche Konsequenzen beraten. Wegen der Entlassung seines Kapitäns Daniel Frahn, dem eine Nähe zur rechten Szene vorgeworfen wird, und Fan-Kundgebungen für einen gestorbenen Hooligan und Rechtsextremisten stand der Verein mehrfach in den Schlagzeilen.