Tunis (dpa) - Nach dem Selbstmordanschlag auf die Präsidentengarde mit zwölf Toten sind in Tunesien 138 mutmaßliche Dschihadisten unter Hausarrest gestellt worden. Unter ihnen sind auch 44 Mitglieder der verbotenen Salafistengruppe Ansar al-Scharia und zwei Extremisten, die gerade aus Syrien, dem Irak oder Libyen zurückgekehrt sind. Seit dem Anschlag gilt in Tunesien wieder der Ausnahmezustand - der erst im Oktober aufgehoben worden war. Für den Großraum Tunis wurde außerdem eine nächtliche Ausgangssperre verhängt.