New York (dpa) - Im vergangenen Jahrzehnt haben sich die nachgewiesenen Gewalttaten gegen Kinder in Krisengebieten einem Bericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef zufolge fast verdreifacht. Ein "tödliches Jahrzehnt" für Kinder gehe seinem Ende zu, teilte Unicef mit. 2018 seien insgesamt 24 000 schwere Misshandlungen von Kindern in Krisengebieten nachgewiesen worden, fast dreimal so viele wie noch 2010. Darunter fallen zum Beispiel Tötungen, Verstümmelungen oder sexuelle Gewalt. Besonders schlimm sei es derzeit für Kinder unter anderem in Syrien, im Kongo und im Jemen.