Genf (dpa) - Das UN-Menschenrechtsbüro hat die Misshandlung von Migranten in Ungarn verurteilt. Im konkreten Fall geht es um die Verweigerung von Nahrungsmitteln. Das EU-Land verstoße damit gegen internationale Gesetze und Standards, sagte eine Sprecherin in Genf. Seit August letzten Jahres hätten mindestens 21 Menschen in Abschiebezonen teils bis zu fünf Tage kein Essen bekommen. Die Behörden stellten den Menschen frei, die Zonen zu verlassen - allerdings würden sie sich dann entweder illegal in Ungarn aufhalten oder illegal auf serbisches Territorium gelangen.