Kinshasa (dpa) - Der bei der Präsidentenwahl im Kongo unterlegene Oppositionskandidat Martin Fayulu will das offizielle Ergebnis nicht akzeptieren und wirft seinen Gegnern eklatanten Wahlbetrug vor. Die im Kongo sehr einflussreiche katholische Kirche hatte unter Berufung auf Tausende freiwillige Wahlbeobachter Fayulu zum Sieger der Präsidentenwahl vom 30. Dezember erklärt. Die Wahlkommission hingegen rief den zweiten wichtigen Oppositionskandidaten Félix Tshisekedi zum Sieger aus. Das vorläufige Endergebnis sehe ihn mit mehr als 7 Millionen der 18 Millionen abgegebenen Stimmen vorne, hieß es.