Berlin (dpa) - Die Länder rechnen mit keiner schnellen Tarif-Einigung im Öffentlicher Dienst. "Ich erwarte schwierige Verhandlungen", sagte der Chefunterhändler der Tarifgemeinschaft Deutscher Länder, Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. In dieser Tarifrunde werde hart um Interessen und Standpunkte gerungen werden. Die Arbeitgeber seien daran interessiert, auf dem Verhandlungsweg zu einem Ergebnis zu kommen. Der dbb und Verdi ziehen mit einer Forderung von sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat mehr, in die Verhandlungen.