Borussia Mönchengladbach

Vorgänger Hecking: Rose-Abschied "total schade" für Eberl

Uwe Anspach dpa

Mönchengladbach (dpa) - Vorgänger Dieter Hecking bedauert den bevorstehenden Abgang von Trainer Marco Rose von Borussia Mönchengladbach, vor allem für Manager Max Eberl.

"Es ist am Ende natürlich total schade für Max", sagte Hecking, von dem sich Eberl vor zwei Jahren trotz ordentlicher Ergebnisse getrennt hatte, um Rose zu holen, der "Rheinischen Post": "Er ist sicher nicht davon ausgegangen, dass der Weg nach zwei Jahren vorbei ist. Ich hätte Max gewünscht, dass es länger geht."

Er selbst habe die damalige Trennung inzwischen verarbeitet, sagte der nach einer Zwischenstation als Trainer des Hamburger SV nun als Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg arbeitende Hecking. "Ehrlich gesagt war das zunächst für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Natürlich hat das wehgetan", bekannte der 56-Jährige: "Da hängen naturgemäß auch ganz viele Emotionen drin. Wenn du aber etwas Abstand zu allem gewinnst, relativiert sich vieles. Mittlerweile kann ich es auch besser verstehen."

Dass der im Sommer zu Borussia Dortmund wechselnde Rose eine Ausstiegsklausel hat, ist in Heckings Augen nicht verwerflich. "Ich hatte auch ein paar Mal in meiner Karriere eine Ausstiegsklausel im Kontrakt. Das ist Teil des Geschäfts", sagte er: "Was und wie das ganz genau gelaufen ist, das müssen Max und Marco miteinander klären. Ich gehe davon aus, dass es alles total sauber gelaufen ist."

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