Magdeburg l Am Sonntag (16 Uhr, Sky) muss der SC Magdeburg in der Handball-Bundesliga beim Bergischen HC ran. Auf dem Papier nur ein Aufsteiger. Auf der Platte aber höchst unangenehm. „Um dort etwas zu holen, müssen wir eine ähnlich starke Leistung wie vor zwei Wochen in Kiel zeigen“, weiß SCM-Trainer Bennet Wiegert.

Und deshalb passt es ihm gar nicht, dass er bislang in dieser Woche auf Albin Lagergren verzichten musste. Dem Schweden zwickt die linke Schulter. Wiegert: „Es ist jetzt nichts, was eine längere Pause befürchten lässt. Aber er konnte in dieser Woche noch nicht trainieren. Ideale Voraussetzungen sind das vor so einem wichtigen Spiel natürlich nicht.“

Die Magdeburger hoffen aber, dass der 26-Jährige am Freutag wieder ins Training einsteigen kann. Schließlich wird in der Wuppertaler Uni-Halle die Qualität eines Lagergren gebraucht. Genau das sind nämlich die Spiele, die der SCM gewinnen muss, wenn man in der Tabelle doch noch mal von Rang vier nach oben rücken will. Wiegert: „Ich weiß, dass aktuell viel gerechnet wird. Aber wir sollten uns wirklich nur mit dem nächsten Spiel beschäftigen. Das wird schwer genug.“ Was das Hinspiel deutlich zeigte. Da wurde der BHC am Ende mit 32:27 auch deshalb besiegt, weil Matthias Musche mit seinen 16 Toren einen Sahnetag erwischte.

BHC heimstark

Obwohl für den BHC das letzte Bundesligaspiel in Erlangen mit 18:26 klar verloren ging, können die Spieler mit dem Löwen in ihrem Vereinslogo gerade zu Hause richtig bissig sein. Von zwölf Heimspielen hat der Bergische HC nur drei verloren: gegen Kiel, die Rhein-Neckar Löwen und Göppingen.

Vor allem Torwart Christopher Rudeck wird mächtig heiß sein. Der 24-Jährige wurde für das nächste Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft eingeladen. Das DHB-Team trifft am 9. März im Düsseldorfer ISS Dome auf die Schweiz. Da will sich Rudeck mit einer guten Generalprobe natürlich weiter empfehlen.