Diesmal gab es für die Burger Volleyballer in Bitterfeld nichts zu gewinnen. Der Tabellenführer der Landes- oberliga gab sich am Sonntag keine Blöße und ließ dem BVC beim 3:0 (25:5, 25:16, 25:20)-Satzerfolg keine Chance. Mit diesem Sieg geht der VC Bitterfeld-Wolfen als ungeschlagener Tabellenführer in das neue Jahr. Für das Burger Team beginnen mit den Spielen im Januar die Stunden der Wahrheit.

Bitterfeld (rgä). Der Burger VC musste auf seine Angreifer Kevin Jasper und Stephan Müller (beide privat verhindert) aus dem Stammsechser verzichten. Folgerichtig begannen die Gäste wenig überzeugend und lagen sogleich mit fünf, sechs Punkten zurück. Mit ihren präzisen Aufschlägen stellten die Bitterfelder den Burger Annahmeriegel vor schier unlösbare Aufgaben. Durch viele Annahmefehler standen sich die Gästespieler selbst im Wege. Mit 25:5 wurde die Mannschaft regelrecht deklassiert.

Vom ersten Ballwechsel an kontrollierten die Bitterfelder auch im zweiten Durchgang das Spielgeschehen. Das Team agierte auf hohem Niveau und brachten wiederum mit seinen harten Aufschlägen die Burger in arge Bedrängnis. Doch langsam kämpfte sich der BVC ins Spiel zurück, erzielte vor allem im Block direkte Punkte, bestätigte damit die gute Arbeit am Netz in den vorangegangenen Spielen. "Im Augenblick haben wir da das richtige Gefühl", stellte Dennis Raab trotz der 16:25-Satzniederlage fest.

Auch im dritten Durchgang heizten die Bitterfelder Spieler mit ihren Aufschlägen dem Burger Team erneut ein und versuchten das Aufbauspiel zu unterbinden. In der Annahme brachten die Gäste fortan immer wieder eine Hand an den Ball und setzten ihre Angreifer besser in Szene. Sie versteckten sich nicht mehr in ihrem Schneckenhäuschen, hielten dagegen. Ein Erfolgserlebnis in Form eines Satzgewinns blieb ihnen aber verwehrt (20:25).

Die vielen Eigenfehler führten letztendlich zum verdienten Sieg der fast fehlerfrei spielenden Bitterfelder Volleyballer. "Wir haben nicht gut begonnen. Die Annahme heute war eine Katastrophe. Mit unserer Blockarbeit im zweiten und dritten Spielabschnitt können wir zufrieden sein. Dennoch konnten wir das Fehlen unserer beiden Angreifer nicht kompensieren. Es gab die erwartete Schlappe", sagte Spieler Sebastian Behr.

Nach einer dreiwöchigen Spielpause folgen für die Burger Volleyballer die Stunden der Wahrheit. Am 9. Januar empfängt der BVC (5.) den Tabellenvierten USV Halle. Eine Woche später reist das Team zum HSV Medizin Magdeburg (9.), ehe es dann gegen den USV Halle II (8.) geht.

Burger VC 99: A. Behr, S. Behr, Malter, Graßhoff, Raab, Hagendorf, Malter, Blum