20 Vereine aus sechs Bundesländern mit 430 Startern von den Schülern bis in den Altersklassenbereich zog es zur landschaftlich reizvollen Regattastrecke auf die Zschopau. Auch das Kanuteam aus Burg scheute die lange Anreise nicht. Die Jüngsten der Wassersportfreunde machte zur Freude der Trainer gleich zu Beginn der Regatta auf sich aufmerksam. Leonard Prange sicherte sich im Kajakeiner über 250 Meter Silber. Lea Neubauer gewann Bronze (K1, 250 Meter). Beide gingen im K2 mix an den Start und holten sich mit einer sehr guten Leistung die Silbermedaille.

Gut gekämpft und einen fünften Platz belegt hat bei den Schülern Lana Neubauer. In der Altersklasse der Schüler A konnte sich Aurelia Jänisch gegen ein starkes Starterfeld durchsetzen und wurde Pokalsiegerin. Im gleichen Endlauf, für den es sich erst über Vor-, Hoffnungs- und Zwischenläufe zu qualifizieren galt, belegte Carolina Schink Rang sechs. Ihr Leistungsniveau bestätigten beide mit Platz vier im K2. Große Freude herrschte zudem über Platz zwei in der Staffel über 100 Meter mit Carolina, Lana, Lissy Laufer und Aurelia.

Auch ein Fauxpas kann passieren. Wie Trainer René Kwasniewski schilderte, kam der K4 der Schülerinnen A, als Medaillenfavorit gesetzt, durch einen Steuerfehler im Vorlauf von der vorgegebenen Bahn ab und wurde disqualifiziert. „Auch diese Erfahrungen müssen die Sportler machen und davon lernen. Es wurde aber auch deutlich, dass der Start, gerade bei der Kurzstrecke, sehr wichtig ist. Hier haben wir noch einiges zu tun“, macht der Übungsleiter Schwerpunkte in der Trainingsarbeit deutlich.

Nachwuchs legt vor, Erwachsene ziehen nach

Wie Trainerkollege André Preer schilderte, war es für die Schüler John Kwasniewski und Benno Steffen ein ruhiges Wochenende – keine Konkurrenz. Beide waren die einzigen Canadierfahrer der gesamten Regatta, nicht nur in ihrer Altersklasse. Also machten beide im C1-Rennen unter sich die Plätze aus. John siegte vor Benno.

Nicht nur der Nachwuchs, der im Rahmen der Talentegruppe vom Landes- und Kreissportbund unterstützt wird, machte durch gute Leistungen auf sich aufmerksam. Auch die Starter im Altersklassenbereich zeigten, dass sie es noch können. Nicole Mai-Prange holte sich im K1 über 100 Meter und 250 Meter die Bronzemedaille. Dieselbe Farbe hatte auch die Medaille von Trainer Kwasniewski im K1 über 100 Meter. Damit nicht genug: Beide komplettierten ihre Medaillensammlung im Mix-Kajakzweiter über 250 Meter mit Silber.

Insgesamt zeigten sich die Trainer mit den Ergebnissen zufrieden und waren sich sicher, dass die Resultate eine gute Grundlage für weitere Erfolge sind. Für die Sprint-Landesmeisterschaften am Wochenende war Mittweida ein guter Leistungstest.