Es war eine Hinrunde mit Höhen und Tiefen. Das Positive überwiegt dabei jedoch ganz klar bei den Handballern des SVT Uelzen/Salzwedel in der Landesliga Lüneburg. Das Team belegt Platz vier.

Salzwedel l Vor einem Jahr war in Salzwedel noch Abstiegskampf angesagt. Die Mannschaft hatte gerade einmal rund die Hälfte der Punkte wie derzeit geholt. Nun haben sich die Zeiten geändert. Trainer Norbert Hartmann kam vor der Saison an die Jeetze mit dem Ziel, modernen Handball spielen zu lassen, von dem die Fans begeistert sind. Fazit: "Zu Beginn der Saison ist uns das mit viel Enthusiasmus auch gut gelungen", wie Hartmann betont.

Durch den 33:28-Auswärtssieg bei Dauerrivale SG Südkreis Clenze bekam die Mannschaft laut ihrem Trainer eine "Bestätigung". Eine Bestätigung der guten Leistungen in der Vorbereitung. So ging es dann auch erfolgreich weiter. Es folgten vier Siege am Stück, wobei die Salzwedeler dann auch oftmals die Tabellenführung inne hatten. Dann kam der 22. Oktober, und das Spitzenspiel in eigener Halle gegen den TuS Jahn Hollenstedt stand an. Rückblickend war es für Hartmann der Höhepunkt der Hinrunde schlechthin. Auch wenn man letztendlich gegen den TuS mit 32:33 das Nachsehen hatte. "Das war jedoch Spitzenhandball. Bei beiden Teams lief fast alles zusammen", so der SVT-Coach. Die Niederlage der Jeetzestädter zählte wohl eher zur Kategorie "unglücklich".

Allerdings machte sich dann im weiteren Saisonverlauf immer mehr die dünne Personaldecke bemerkbar. Nachdem sich Michael Schulze gleich zum Auftakt in Clenze einen Fingerbruch zugezogen hatte, standen nur noch zwölf Spieler zur Verfügung. "In vielen Spielen war es dann natürlich auch eine Kraftfrage", so Hartmann rückblickend. Deshalb ist er auch froh, dass nun die Winterpause begonnen hat. "Die Spieler brauchen die Zeit zur Regeneration", so der SVT-Coach. Seine Mannschaft feierte zwar im weiteren Hinrundenverlauf noch drei Siege, verlor hingegen auch dreimal - zweimal davon unnötig. Die Pleiten in Altencelle (21:25) und in Tostedt (19:24) wären vermeidbar gewesen. Gegen den HV Lüneburg (23:34) war Salzwedel zuletzt hingegen machtlos.

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