Gardelegen l Die Drittliga-Volleyballer des SSV 80 Gardelegen haben den Klassenerhalt in der Nordstaffel bereits in der Tasche und können sich somit auch freudig von den Heimfans aus der Saison verabschieden. Dazu soll es am Sonnabend, ab 18 Uhr, in der Gardelegener Willi-Friedrichs-Halle kommen. Zu Gast zum letzten Saisonheimspiel ist der PSV Neustrelitz.

SSV Gardelegen hat Klassenerhalt sicher

Sportlich gesehen sind die Messen gelesen. Der SSV Gardelegen hat den Ligaverbleib sicher, und die Neustrelitzer spielen nur noch um die „Goldene Ananas“, sofern man den zweiten Platz hinter Meister Kiel so bezeichnen darf. Von daher sollte es nicht ganz so einfach fallen, sich auf den Punkt zu konzentrieren und auch zu motivieren.

In den Hinterköpfen der SSV-Cracks dürfte auch immer noch die unklare Situation mit Blick auf das kommende Spieljahr stecken. Wie zu hören war, verlassen sogar sechs Spieler die Mannschaften und stehen somit für ein weiteres Jahr in Liga 3 nicht zur Verfügung. Namen wie Arne und Lukas Kreißl, Florian Winkler, Philipp Lenz oder auch Christoph Liebsch und Steffen Hendrysiak waren diesbezüglich zu vernehmen. Kurzum: Was in der nächsten Saison passiert, steht wohl noch in den Sternen.

Erst spielen, siegen und dann feiern

Doch am Sonnabend soll erst einmal gespielt, wenn möglich gesiegt und im Anschluss geehrt und gefeiert werden. Dass sich das am besten mit einem Heimsieg im Rücken machen lässt, dürfte allen Beteiligten klar sein.

Dennoch sind die Gäste in der Favoritenrolle. In der Hinrunde lieferte der SSV in Neu-strelitz - vor einer ähnlichen Kulisse wie sie die Spieler auch in Gardelegen gewohnt sind - ein gutes Spiel ab und klaute beim 2:3 einen Zähler. Dieses Ergebnis in den eigenen vier Wänden wäre sicher zufriedenstellend, denn die Neustrelitzer sind spielerisch und taktisch einen Schritt voraus.

Buntes Rahmenprogramm

Neben der sportlichen Bühne wird es auch ein buntes Rahmenprogramm geben. Wie Teammanager André Rummel mitteilte, können sich die Zuschauer auf die eine oder andere Überraschung einstellen.

Apropos Zuscher: Rummel ruft auch gleichzeitig noch einmal alles Volleyball-Fans der Region auf, in die Halle zu kommen. Der Zuschauerrekord soll nämlich im letzten Heimspiel der Saison noch einmal geknackt werden.