Statistik zur 38. Halberstädter Stadtmeisterschaft

Vorrundengruppe 1:

Eintr. Halberstadt - Fortuna Halberstadt0:4

Germ. Halberstadt - Eintracht Osterwieck3:2

Eintracht Halberstadt - Germ. Halberstadt0:7

Eintracht Osterwieck - Fortuna Halberstadt5:0

Fortuna Halberstadt - Germ. Halberstadt0:3

Eintracht Osterwieck - Eintr. Halberstadt10:0

1. Germania Halberstadt 3 13: 2 9

2. Eintracht Osterwieck 3 17: 3 6

3. Fortuna Halberstadt 3 4: 8 3

4. Eintracht Halberstadt 3 0: 21 0

Vorrundengruppe 2:

FSV 1920 Sargstedt - SV Langenstein1:4

BW Schwanebeck - Harsleber SV Germ.4:0

FSV 1920 Sargstedt - BW Schwanebeck2:3

Harsleber SV Germania - SV Langenstein0:3

SV Langenstein - Blau-Weiß Schwanebeck2:1

Harsleber SV Germ. - FSV 1920 Sargstedt3:2

1. SV Langenstein/Harz 3 8: 2 9

2. Blau-Weiß Schwanebeck 3 8: 4 6

3. Harsleber SV Germania 3 3: 9 3

4. FSV 1920 Sargstedt 3 5: 10 0

Halbfinale:

Germ. Halberstadt - BW Schwanebeck4:5 n.N.

SV Langenstein - Eintracht Osterwieck1:6

Neunmeterschießen um Platz sieben:

Eintr. Halberstadt - FSV 1920 Sargstedt3:1

Neunmeterschießen um Platz fünf:

Fortuna Halberstadt - Harsleber SV Germ.1:2

Spiel um Platz drei:

Germania Halberstadt - SV Langenstein2:4

Finale:

Eintracht Osterwieck - BW Schwanebeck7:2

Aufstellungen:

Eintracht Osterwieck: Theuerkauf - Wagner (6 Tore), Schmidt (4), Hildach (11), Matzelt (6), Leßmann (2), Krause (1);

Blau-Weiß Schwanebeck: Heine - Haase (1), J. Breitenbach, T. Hiersemann (1), Barner (1), Hagen (6), Bellan (4);

SV Langenstein: Rothe (2) - Eichstaedt (1), Borchert (3), Nowak (1), Wegner, Tran Viet (3), Eheleben (2), Meißner, Holtzheuer (2), Dannhauer, Gifhorn,

Germania Halberstadt: Klötzer (1), Niehs - Mann (2), Seelhorst, Frye, Stadler (2), Staat (2), Boks (2), Eheleben (9), Lehmann;

Harsleber SV Germania: Pitt - Erdmann, Fenzl (1), Wagner (1), Garke, Werny, Berndt, Knauth (1);

Fortuna Halberstadt: Neitzel - Sparwasser, Breßling, Hennig, Rönicke, Kusche (1), Eisenhardt (1), Meinecke (2), Krebs, Mues;

Eintracht Halberstadt: Kühne - Hübeler, Schild, Wawrätzki, Zickert, Speicher, Schneider, Newie, Weiß, Marr;

FSV 1920 Sargstedt: Grüning - Hartung, Staats, Haladuda (1), Bomeier (2), Kohlmeister (2), Hielscher, Ilse;

Schiedsrichter: Uwe Wille (Dingelstedt), Lutz Siebert (Quedlinburg), Horst Klutzny (Langeln);

Zuschauer: 338.

Zeitstrafen (4): Eric Mann, Cedric Staat, Niclas Eheleben (alle Germania Halberstadt), Sebastian Dannhauer (SV Langenstein).

Halberstadt l Vor einer super Kulisse in der Sporthalle „Völkerfreundschaft“ – mit 338 Zuschauern registrierte der Kreisfachverband Fußball Harz als Veranstalter einen Höchstwert – untermauerten die Turnierfavoriten bereits in der Vorrunde ihre Ambitionen. In der Staffel 1 marschierte die spielstarken A-Junioren von Germania Halberstadt mit drei Siegen durch, die Osterwiecker Eintracht musste sich nach der knappen 2:3-Niederlage im direkten Duell mit Platz zwei begnügen. Auf Rang drei folgte Harzoberligist Fortuna Halberstadt vor der Harzklasse-Vertretung des MSV Eintracht, die ohne eigenen Treffer blieb und im abschließenden Spiel gegen Osterwieck eine zweistellige Niederlage kassierte.

In der Gruppe 2 setzte sich der SV Langenstein ebenfalls ohne Punktverlust durch, die entscheidende Partie gegen den Staffelzweiten Blau-Weiß Schwanebeck wurde mit 2:1 gewonnen. Etwas Pech hatte die junge Sargstedter Mannschaft, zwei knappe 2:3-Niederlagen gegen Schwanebeck und den Harsleber SV bedeuteten den letzten Gruppenplatz.

Halbfinal-K.o. für beide Gruppensieger

An Spannung kaum zu überbieten war die erste Halbfinalpartie zwischen den Halberstädter A-Junioren und Blau-Weiß Schwanebeck, mehrfach wechselte die Führung hin und her. Im Neunmeterschießen avancierten Eric Hagen und Dries Barner, die schon in der regulären Spielzeit die Schwanebecker Tore erzielt hatten, zu den Matchwinnern. Eine eindeutige Angelegenheit war das zweite Halbfinale, auch hier zog mit dem SV Langenstein der Gruppensieger den Kürzeren. Mit tollem Kombinationsspiel schoss Osterwieck einen 6:1-Sieg heraus, bei dem Kevin Hildach und David Wagner jeweils im Dreierpack trafen.

Bilder

Beim Ausschießen der Platzierungen vom Neunmeterpunkt sicherte Marcel Zickert dem MSV Eintracht Halberstadt gegen Sargstedt mit dem entscheidenden dritten Treffer den siebten Rang. Im Duell um Platz fünf behielt der Harsleber SV Germania dank zwei parierter Neunmeter von Keeper Ralf Pitt gegen Fortuna Halberstadt die Oberhand.

Heiß her ging es im kleinen Finale, dass neben dem Nachbarschafts- auch das Brüderduell zwischen Niclas (Germania A-Junioren) und Matthias Eheleben (SV Langenstein) zu bieten hatte. Langenstein ging durch Tore von Max Borchert und Matthias Eheleben mit 2:0 in Führung, kurz darauf kassierten Germanias A-Junioren eine Zeitstrafe wegen eines Wechselfehlers. Als Cedrik Staat (Germania) und Sebastian Dannhauer (Langenstein) aneinander gerieten und ebenfalls auf die Strafbank mussten, wurde es richtig leer auf dem Spielfeld. Trotz einer „3:4-Unterzahl“ verkürzte Niclas Eheleben mit seinem neunten Turniertor.

SV Langenstein nutzt Überzahl

Bei voller Spielerzahl drängte die Germania auf den Anschluss, ehe einer erneute Zeitstrafe für die Entscheidung sorgte. In Überzahl erhöhte der SV Langenstein durch Daniel Holtzheuer und Max Eichstaed­t auf 4:1. Die Schlussoffensive der jungen Halberstädter brachte nur noch das 2:4 durch Eric Mann.

Lange Zeit spannend verlief auch das Finale zwischen Eintracht Osterwieck und Blau-Weiß Schwanebeck. Zwar ging die Eintracht durch Philipp Matzelt schon nach wenigen Sekunden in Führung und legte durch Valentin Schmidt schnell das 2:0 nach, doch Schwanebeck gab nicht klein bei. Markus Bellan verkürzte nach tollem Pass von Dries Barner. Auch das 3:1 durch Kevin Hildach konterten die Blau-Weißen durch ihren besten Torschützen, Eric Hagen (6 Treffer), postwendend.

Mit dem 4:2 durch eine überlegte Aktion von Valentin Schmidt erhielt die Moral der Schwanebecker einen Knacks. In der Schlussminute legte Kevin Hildach per Dreierpack zum 7:2-Sieg nach und schnappte Niclas Eheleben mit elf Turniertreffern noch den Titel des besten Torjägers vor der Nase weg. Das Präsent für den besten Torschützen wurde bei der Siegerehrung, ebenso wie Urkunden und Pokale, von Stadträtin Frauke Weiß und KFV-Präsident Detlef Rutzen überreicht.