Halberstadt l Alle Vertreter der Regionalliga-Vereine der Nordost-Staffel hat der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) am Donnerstag an einen digitalen Tisch geladen, um ein weiteres Vorgehen in Zeichen der Corona-Krise zu beraten. Nach der Video-Konferenz äußerte sich Erik Hartmann, Präsident des VfB Germania Halberstadt.

Geisterspiele keine Option

„In der Runde war der einheitliche Tenor, dass kein Verein Geisterspiele durchführen will. Wir, damit meine ich Germania Halberstadt, werden allein schon aus betriebswirtschaftlichen Aspekten einer Saisonverlängerung über den 30. Juni hinaus nicht zustimmen. Ich sehe eher in naher Zukunft einen Abbruch der Saison“, sagt Hartmann, der noch zu bedenken gibt, dass „es unmöglich ist, eine Saison mit neun bis 13 Begegnungen von Ende Mai bis Mitte Juli zu absolvieren. Und was ist, wenn ein Spieler an diesem Virus erkranken sollte? Man hat sich jetzt darauf verständigt, Ende April abzuwarten, wenn die Bundesregierung die Sachlage neu bewertet, und dann Anfang Mai eine endgültige Entscheidung zu fällen.“

Es wurde in der Runde auch deutlich, dass die ersten drei Mannschaften der aktuellen Tabelle gerne aufsteigen würden. Zudem ist auch klar, dass der FC Rot-Weiß Erfurt nicht in der kommenden Saison in der Regionalliga an den Start gehen wird, da die Thüringer, selbst wenn die laufende Spielzeit annulliert würde, nicht für die 4. Liga gemeldet haben.