Halberstadt l Es ist soweit: Regionalligist Germania Halberstadtkann sich erstmals zum Landespokalsieger von Sachsen-Anhalt krönen. Voraussetzung: ein Sieg gegen Drittligist HFC. Die letzten Vorbereitungen sind abgeschlossen, damit es pünktlich um 16.15 Uhr im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ im Friedensstadion losgehen kann.

Schon dreimal stand Halberstadt in einem FSA-Endspiel. Immer scheiterte der „Underdog“ knapp. Erstmals war es 2010 soweit, Gegner in Sangerhausen damals: der HFC. Die Erinnerungen sind aus Halberstädter Sicht nicht positiv. Enrico Gerlach, 2010 Spieler, im Betreuerstab, und Bernd Waldow, Stadionsprecher des Vereins, waren vor neun Jahren schon dabei. Waldow erinnert sich vor allem an die Umstände, die beim Abpfiff in einen Platzsturm der „Chemie“-Fans mündeten. „Die Rahmenbedingungen waren damals miserabel, in Magdeburg lief es bei unseren anderen zwei Teilnahmen (2013, 2017/ d.Red.) viel besser.

Das Team hat die Partie offen gehalten, ein Klassenunterschied war nicht zu erkennen“, sagt er mit Blick auf das Erlebte beim 2:3 vor knapp neun Jahren. Heute Nachmittag trägt Waldow selbst zu den Rahmenbedingungen bei. Dabei ist er „Gast im eigenen Rund“, denn er muss als neutraler Sprecher antreten. Geplant war, dass mit Markus Hein auch der Hallenser Stadionsprecher mitwirkt. So wurde es in den Vorjahren schon gehandhabt, um auch die jeweiligen Vereinshymnen und Aufstellungen mit der nötigen Emotionalität zu platzieren. Daraus wird nichts, Hein hat abgesagt. Vom Daumendrücken für „seinen“ VfB wird das Waldow aber nicht abhalten.