Quedlinburg l Das Harzkreis-Derby im GutsMuths-Stadion hat Gastgeber Quedlinburger SV mit 3:0 (2:0) gegen Germania Wernigerode für sich entschieden.

Fußballspielen war möglich

Die Bedingungen auf dem Hartplatz waren nicht optimal, aber „man konnte Fußball spielen“, so Gästecoach Herbert Reulecke. Er musste auf einen „echten“ Torwart verzichten. Zwischen die Pfosten rückte mit Ralf Wellmann ein Ü40-Kicker des Vereins.

Die erste Chance der Begegnung gehörte den Gästen, aber Michael Preuß brachte die Kugel nicht über die Linie. Dann dauerte es nicht lange, ehe der QSV vom Strafstoßpunkt mit 1:0 in Führung ging (18.). „Das war eine ganz klare Sache“, erkannte Reulecke den Pfiff an.

Ein Spiel zwischen den Strafräumen

Das Geschehen spielte sich meist zwischen den Strafräumen ab. Erst ein weiterer Standard, dieses Mal ein Freistoß durch Weliko Paul, brachte in der Nachspielzeit das 2:0. Wieder war ein Stellungsfehler in der Germania-Defensive die Ursache gewesen.

Auch nach Wiederanpfiff blieb die Partie insgesamt arm an Torchancen. Die Feldvorteile lagen beim Gastgeber, aber wirklich Zwingendes gab es nicht. Schön heraus gespielt war dann der dritte Quedlinburger Treffer durch Franz Hentschel (78.).

Lob vom Trainer

Herbert Reulecke lobte seine Elf: „Alle haben aufopferungsvoll gekämpft und viel Einsatz gezeigt. Es hätte durchaus einen Hand- und einen Foulstrafstoß für uns geben können, das ändert aber nichts daran, dass der QSV verdient gewonnen hat.“

Unschön wurde es noch nach dem Abpfiff, als einige Gästespieler mit Zuschauern aneinander gerieten. „Nach so einem klaren Ergebnis ist das völlig überflüssig“, meinte Reulecke, dessen Team den Vorfall im Spielbericht vermerken ließ.