Wernigerode l Eintracht Osterwieck hat in der Landesklasse auf Kunstrasen in Wernigerode den SV Darlingerode/Drübeck mit 4:1 (1:0) besiegt. Erneut mussten die Osterwiecker ihr Heimspiel auf den Wernigeröder Kunstrasen verlegen, da schon wie am Sonnabend der heimische Platz nicht bespielbar war.

Darlingerode mit erster Chance

Die Gäste aus Darlingerode starteten mit Rückenwind nach dem Sieg gegen Hötensleben in der Vorwoche in die Partie. Die erste Gelegenheit hatte Vincent Türk auf dem Fuß, der nach Freistoßflanke von Johannes Rehse freistehend vor SVE-Schlussmann Marcus Koch auftauchte (5.).

Aber auch die Gastgeber kamen schwungvoll in die Partie. Nach doppelter Balleroberung von Christopher Bätz, erarbeitete sich Kapitän Kevin Hildach den ersten Abschluss (11.). Insgesamt war die erste Hälfte auf Augenhöhe, in der die Gäste allerdings etwas stärker agierten, jedoch ohne gefährlich vor dem Tor der Eintracht aufzutauchen.

Eintracht Osterwieck geht in Front

Nach guter Vorteilslegung vom Unparteiischen nutzte Pascal Krause die erste Chance zur Führung und schob den Ball an Daniel Gülzow vorbei ins lange Eck (24.). Osterwieck ruhte sich auf der knappen Führung aus und hatte noch im ersten Abschnitt Glück, dass die Darlingeröder Pech mit dem Aluminium hatten.

Auch im zweiten Durchgang wirkten die Darlingeröder aggressiver und wurden mutiger. Der Mut wurde allerdings schnell bestraft – nach Vorarbeit von Kevin Hildach nutzt Steve Elle im Eins gegen Eins die Chance und zog mit seinem schwächeren rechten Fuß ins lange Eck – Daniel Gülzow blieb erneut ohne Abwehrchance (52.).

Darlingerode mit dem Anschlusstor

Die Drangphase nutzten die Gastgeber und erhöhten auf 3:0. Nach Freistoßflanke von Bätz stand Krause am langen Pfosten alleine und legte per Kopf quer auf den mitgeeilten Chris Zawihowski, der aus zwei Metern leichtes Spiel hatte (54.). Doch auch nach der überraschend hohen Führung steckten die Gäste nicht auf und kombinierten sich mehrfach durch die Defensive der Osterwiecker. Florian Festerling legte nach Solo clever zurück auf Noel Schelenz, der den Ball mit der Innenseite unter die Latte zum Anschlusstreffer schob (62.).

Den Schlusspunkt setzte der Osterwiecker Kapitän persönlich. Nach taktischem Foul an Christopher Bätz, zirkelte Kevin Hildach den Freistoß maßgeschneidert neben den Pfosten zum 4:1-Endstand.

Am Ende fiel das Ergebnis aus Sicht der Eintracht zu hoch aus, denn die Darlingeröder waren streckenweise die bessere Mannschaft, der es jedoch an Genauigkeit vor dem Tor fehlte.