Hasseröder Pokal in Namen & Zahlen

TSV 1893 Langeln - FSV GW Ilsenburg II0:1

Eintr. Osterwieck - SV Darlinger./Drüb.2:2

TSV 1893 Langeln - Eintr. Osterwieck 3:4

FSV GW Ilsenburg II - SV Darlinger./Drüb.0:2

SV Darlinger./Drüb. - TSV1893 Langeln4:2

Eintr. Osterwieck - FSV GW Ilsenburg II 1:5

FSV GW Ilsenburg II - TSV 1893 Langeln0:2

SV Darlinger./Drüb. - Eintr. Osterwieck4:2

Eintr. Osterwieck - TSV 1893 Langeln4:3

SV Darlinger./Drüb. - FSV GW Ilsenburg II2:0

TSV 1893 Langeln - SV Darlinger./Drüb.1:3

FSV GW Ilsenburg II - Eintr. Osterwieck3:2

1. SV Darlingerode/Drüb. 6 17: 7 16

2. FSV GW Ilsenburg II 6 9: 9 9

3. Eintracht Osterwieck 6 15: 20 7

4. TSV 1893 Langeln 6 11: 16 3

Mannschaftsaufstellungen:

SV Darlingerode/Drübeck: Gülzow (1) - Jungermann (3), Pätznik (4), Götz (1), Rehse (3), Bressel (4), R. Hess, Knobelsdorf;

FSV Grün-Weiß Ilsenburg II: Bollmann - Bräunel (2), Stötzner, Gödeke (3), Thomas (1), Kurtz (1), Urban (2), Jürgens;

Eintracht Osterwieck: Kleinert (1) - Wagner (1), Huch (3), Meves (2), Scholz (3), Odenbach (2), Binder (2), Jäger (1);

TSV 1893 Langeln: Mai - Kunzel, Niederlein (1), Haserich (4), Harms (2), C. Göbel (3), Bomeier (1), Grimmecke, Festerling;

Schiedsrichter: Alexander Kroll (Quedlinburg), Lutz Siebert (Quedlinburg), Diethardt Löchner (Königerode).

Zuschauer: 38.

Halberstadt l Für den Verein war es überhaupt der erste Titelgewinn seit der Gründung des gemeinsamen Kreisfachverbandes Fußball Harz.

Zwar stiegen die Darlingeröder auf dem Feld bereits zweimal in die Landesklasse auf, allerdings beide Male als Vize-Harzmeister. Im Hallenfußball stand für die Mannschaft um ihren langjährigen Trainer Mike Knobelsdorf der Gewinn des Ilsenburger Hallenmasters 2017 als bisher größter Erfolg zu Buche, in Halberstadt ließen die Schwarz-Weißen nun ihren ersten Titel folgen.

Darlingerode mausert sich zum Titelfavoriten

Die Favoritenrolle wechselte bereits vor Turnierbeginn zu den Darlingerödern über. Pokalverteidiger Eintracht Osterwieck musste auf zahlreiche starke Hallenspieler wie Kevin Hildach, Valentin Schmidt, Mark Schröder, Tim Stingl, Robin Diefert oder Kevin Bomeier verzichten. Im Minifeld von nur vier Teams meldete der Vorjahres­dritte frühzeitig seine Ambitionen auf den Siegerpokal an. Schon nach der Hinrunde führte der SV Darlingerode/Drübeck die Tabelle als einziges ungeschlagenes Team an. Die Eintracht rang den Darlingeröder zwar ein glückliches 2:2-Unentschieden ab, kassierte aber zum Abschluss der ersten Runde eine klare 1:5-Niederlage gegen den FSV Grün-Weiß Ilsenburg II.

Bilder

Titel wird Mitspieler gewidmet

Die Ilsestädter gingen damit als Tabellenzweiter in die Rückrunde, mussten hier aber gleich zu Beginn mit der 0:2-Niederlage gegen den TSV 1893 Langeln einen Dämpfer für ihre Titelhoffnungen hinnehmen. Mit den folgenden Siegen gegen Eintracht Osterwieck (4:2) und den FSV Grün-Weiß Ilsenburg II (2:0) machten die Darlinge­röder vorzeitig den Titelgewinn perfekt. Das Team widmete diesen Erfolg seinem Mitspieler Niklas Hess, der sich beim Ilsenburger Hallenmasters eine schlimme Knieverletzung zugezogen hatte.

Im letzten Turnierspiel gab es noch ein Endspiel um die Farbe der Medaillen. Die Osterwiecker Eintracht, der ein Unentschieden zur Vizemeisterschaft gereicht hätte, unterlag der Ilsenburger Reserve mit 2:3 und musste den Grün-Weißen den Silberrang überlassen. Ohne Medaille musste der TSV Langeln die Heimreise antreten, der sich bei mehreren knappen Niederlagen entscheidende individuelle Fehler leistete oder klare Chancen ungenutzt ließ.

Ganz leer gingen die Langelner aber nicht aus, Michael Haserich war einer von drei Spielern, die als beste Torschützen geehrt wurden. Die beiden Darlingeröder Lukas Pätznik und Lucas Bressel erzielten ebenfalls vier Treffer.

Resonanz rückläufig

Trotz des kleinen Teilnehmerfeldes und der sehr dürftigen Zuschauerresonanz war es aus Sicht der vier Mannschaften eine gelungene Finalrunde und eine willkommene Konditionseinheit für die Rückrunde. Erfreulich war die Fairness auf dem Platz, das Schiedsrichter-Team mit Alexander Kroll, Lutz Siebert und Diethardt Löchner musste lediglich zwei Zeitstrafen aussprechen.