Halberstadt l Mit „Auf die Karpfen, fertig, los“ hat Lothar Ahrens, Chef der Laufgruppe MSV Eintracht Halberstadt, kurz vor dem Jahreswechsel im Friedensstadion rund 380 Frauen, Männer und Kinder auf den Weg Richtung Spiegelsberge geschickt.

Allen Startern beim 41. Karpfenlauf stand die Entscheidung frei, zu laufen, zu walken oder zu wandern. uch die Streckenlänge war von den Teilnehmern frei wählbar. Mindestens das Spiegel-Mausoleum musste erreicht werden. Dort galt es nämlich einen Abschnitt des Loses, welches jeder Starter beim Willkommen erhalten hatte, in ein Behältnis einzuwerfen.

Bedingungen nahezu ideal

Das Wetter war geradezu ideal für einen vormittäglichen Ausflug in die Halberstädter Berge. Die Temperatur hatte sich bei 8 Grad eingepegelt und ein leichter Sprühregen blieb im Minutenbereich. Für aktive Läufer waren diese Bedingungen ein Grund mehr, einige Kilometer mehr zu absolvieren, während andere sich längst auf den Rückweg gemacht hatten.

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125,4 Kilogmramm fangfrisch angeliefert

Allerdings galt für alle, pünktlich zur Karpfenverlosung wieder zurück zu sein. „77 Karpfen mit einem Gesamtgewicht von 125,4 kg wurden heute morgen fangfrisch angeliefert“, verkündete Lothar Ahrens, der die erwartungsvollen Teilnehmer um sich scharte. Los um Los wurde gezogen, Karpfen um Karpfen an die freudestrahlenden Gewinner überreicht. Den letzten Fisch nahm der Halberstädter Wilfried Martin in Empfang. Er freute sich über das besonders große Prachtexemplar: „Das Silvesteressen ist gesichert!“

Dank an die Sponsoren

Zuvor hatte der Laufgruppenchef den Sponsoren Edeka Bieneck, Teichwirtschaft Veckenstedt, Harzsparkasse, Kreissportbund Harz, Jens Ganso von der Veranstaltungs-Com GmbH und Dr. Reinhild Lorenz herzlichen Dank gesagt: „Nur mit deren Unterstützung können wir diese schöne Tradition aufrecht erhalten.“ Seinen Dank richtete er auch an die fleißigen Helfer aus der Laufgruppe, die sich bei der Organisation und Durchführung aktiv einbrachten und sich zum Beispiel um die Versorgung der Teilnehmer kümmerten, sowie dem Team des Friedensstadions, das die Sportstätte für das traditionelle sportliche Event offenhielt.