Barleben l Damit bleibt der Klassenerhalt weiter ein realistisches Ziel. Die Ergebnisse vom Sonnabend verhießen nichts Gutes. Gera bezwang den souveränen Tabellenführer aus Bischofswerda und auch Krieschow, in der Vorwoche noch 0:3 Barleben unterlegen, setzte sich mit 5:2 in Sandersdorf durch. Damit war klar: Nur der Sieger zwischen Barleben und Kamenz darf weiter an den Ligaverbleib glauben.

Die 148 Zuschauer am Anger hatten bereits nach zwei Minuten den Torschrei auf den Lippen, doch der Freistoß von Marwin Potyka klatschte nur an den Pfosten. Barleben war zu Beginn das bessere Team. Zimmer und zweimal Dennis Spitzer scheiterten binnen weniger Minuten am starken Einheit-Schlussmann Wochnik. Doch die Gäste kamen besser ins Spiel, so blieb Christoph Am Ende (42.) an Keeper Lenhard hängen und die darauf folgende Ecke klärte Grabinski vor der Linie.

Gastgeber mit Glück

Der Trend setzte sich nach der Pause fort, wieder musste Lenhard großartig gegen Ranninger und Am Ende parieren. „Das Glück war heute auch auf unserer Seite“, erkannte Jörn Schulz, der nach 58 Minuten den Führungstreffer bejubeln durfte.

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Eine Ecke – schon das hat Seltenheitswert – führte zum Tor. Piele köpfte die Eingabe quer vor das Tor und Grabinski brachte den Ball über die Linie. Sein erster Saisontreffer. Die Entscheidung in dieser wichtigen Partie fiel sechs Minuten vor dem Ende. Kalkutschke schoss einen Freistoß ganz frech in die Torwartecke, Wochnik verspekulierte sich und war machtlos.

Statistik

Torfolge: 1:0 Christoph Grabinski (58.), 2:0 Christopher Kalkutschke (85.).

Barleben: Lenhard - Göres, Prinz, Grabinski, Löw - Zimmer, Potyka, Kalkutschke, Spitzer (87. Lubner) - Neumann (83. Kolzenburg), Piele.