Oebisfelde l Nach der deutlichen Niederlage gegen Oebisfelde II steht der Aufsteiger unter Druck. Jeden Punkt braucht auch die Erste des SVO in der Mitteldeutschen Oberliga.

SVO empfängt Plauen-Oberlosa

Irgendwie war es seltsam, was sich am vergangenen Wochenende mit Blick auf einige Resultate in der Mitteldeutschen Oberliga der Männer abgespielt hat. Beispielsweise bezwang der im Mittelfeld angesiedelte SV Plauen-Oberlosa, morgiger Kontrahent des SV Oebisfelde, den bis dato Tabellenführer Concordia Delitzsch in dessen Halle äußerst deutlich mit 31:17.

Seltsam auch die Spielausgänge in Köthen sowie in Bad Blankenburg. Köthen, ebenfalls im Mittelfeld platziert, verlor gegen den HC Aschersleben, der wie der SVO in den Abstiegskampf verwickelt ist, mit 28:34. Bad Blankenburg, immerhin auf Position drei notiert, ließ gegen die Männer des EHV Aue II, die sich auch um den Klassenerhalt Sorgen machen müssen, mit 24:30 Federn.

Ein Spieltag, der trotz des 28:27-Sieges des SVO gegen Schlusslicht HBV Jena also eher unglücklich für die Allerstädter verlaufen ist.

„Die Spielausgänge zeigen, wie ausgeglichen die Liga ist. Wobei natürlich Plauen-Oberlosa mit dem klaren Erfolg in Delitzsch ein Ausrufezeichen gesetzt hat. Der SVP wird mit ordentlich Selbstvertrauen zu uns reisen“, kommentierte Oebisfeldes Trainer Christian Herrmann und merkte an: „Aber auch wir müssen uns nicht verstecken. Wir wissen, dass wir an guten Tagen mit allen Mannschaften der Liga mithalten können.“

SVO will den Schwung mitnehmen

Der Erfolg gegen Jena sollte den Oebisfeldern nach der Durststrecke zum Jahresende wieder Mut gemacht haben. „Wir werden uns erneut komplett auf uns konzentrieren. Das hat zumindest gegen Jena geklappt. Es bringt nichts, auf die Ergebnisse der anderen Mannschaften zu schauen. Speziell nicht auf die, die ebenfalls um den Klassenverbleib ringen“, so Christian Herrmann weiter.

Anwurf in der Hans-Pickert-Halle ist am Sonnabend um 18.30 Uhr.

Verbandsliga

Der SV Oebisfelde II „gurkte“ lange Zeit am Tabellenende herum, hat nun aber Anschluss gefunden und überzeugte vergangenen Sonntag mit einem klaren 33:24-Sieg beim SV Irxleben. Dadurch schob sich der SVO mit nun 8:20 Zählern erstmals auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

Doch am Tabellenende geht es eng zu. In den Abstiegskampf verwickelt ist auch der morgige SVO-Kontrahent Wacker Westeregeln. Wacker hat 10:18 Punkte auf dem Konto zu stehen und hält damit Rang zehn. „Die Aufgabe für uns ist klar. Wir wollen zwei Punkte einfahren. Gelingt uns das nicht, würde unser Sieg in Irxleben an Bedeutung verlieren“, erklärte SVO-Trainer Tobias Stefani und merkte an: „Außerdem haben wir etwas gutzumachen. Denn im Hinspiel (25:31) haben wir ziemlich schlecht ausgesehen.“

Der SVI wiederum versucht beim Tabellenführer aus Haldensleben zu überzeugen. Doch das Sonntag-Team zeigt sich in den letzten Wochen deutlich gefestigter. Anwurf zum Derby in Süplingen ist am Sonnabend um 14 Uhr.