Freiberg/Oebisfelde l Die 600-Kilometer-Fahrt der Mitteldeutschen Oberliga-Männer des SV Oebisfelde per Bus zum Liga-Kontrahenten HSG Freiberg hat sich am Sonnabend leider nicht gelohnt. Trotz Unterstützung einer kleinen, im Bus mitgereisten SVO-Fangemeinde, zogen die Allerstädter bei den Sachsen den Kürzeren. Mit einer 27:32 (14:16)-Niederlage mussten die Oebisfelder die Heimreise antreten.

SVO mit gutem Spielbeginn

„Wir sind gut in die Begegnung reingekommen, übernahmen mehrmals mit ein bis zwei Toren die Führung und lagen zwei Minuten vor dem Pausenpfiff mit Freiberg gleichauf (14:14). Zwei Zeitstrafen haben uns dann aber aus dem Konzept gebracht, so dass die HSG zum Wechsel mit 16:14 vorn lag“, informierte SVO-Trainer Thomas Meinel.

Trotz des Rückstandes zur Pause herrschte im Fanlager des SVO Optimismus. „Unsere Jungs verkaufen sich gut. Ich glaube, es geht noch was“, teilte SVO-Anhänger Christian Göring per Whats App mit.

Doch der Optimismus erhielt nach Wiederanpfiff sofort den wohl spielentscheidenden Dämpfer. Grund: Freiberg netzte dreimal in Folge ein und setzte sich auf 19:14 (34.) ab. Die Oebisfelder zeigten sich beeindruckt. Sie kämpften zwar, doch verheißungsvoll heranwerfen konnten sie sich nicht mehr. Das Gegenteil war der Fall. Die Freiberger drehten mit der sicheren Führung im Rücken auf und lagen in Minute 42 mit sieben Treffern vorn (23:16). Für den SVO ging es nun um Schadensbegrenzung, die auch halbwegs gelang.

SVO kämpft wacker

So konnte der Rückstand auf vier Tore minimiert werden. Zum Beispiel durch Tim Schroeter. Er markierte mit seinem neunten Tor das 27:31. Den Schlusspunkt setzten aber mit dem 32:27 die Freiberger, die damit ihren siebten Sieg in Folge feiern konnten und Tabellenposition vier festigten.

Statistik

SV Oebisfelde: Drese, Weis - P. Schliephake (5), Kamm (4), Vogel (1), Kalupke, Heidler (1), Butzek, Koch, Schroeter (9), D. Schliephake (3), Sauer, Meichsner (4).

Siebenmeter: 0;

Zeitstrafen: 5.