Der SV Altmark Iden in der Stammbesetzung Thomas Seidel, Norbert Fries, Kai Rennspieß und Wilfried Seidel ist Tischtennis-Kreismeister der Saison 2014/15.

Stendal l Vor der Saison wurde Iden als einer der Favoriten auf den Kreismeistertitel gehandelt.

Dieser Rolle wurde das Team vom Anfang an gerecht. Der Titel stand schon zwei Spieltage vor Schluss fest. In der Vorrunde gab Iden nur einen Punkt gegen die starken Klädener am ersten Spieltag ab. Die Rückrunde verlief fast genauso überzeugend. Nur beim SV Mahlwinkel III gab es doch eine überraschende Niederlage. Der Lapsus am letzten Spieltag gegen Eintracht Osterburg (5:9), wo man nur mit drei Spielern antrat, war nicht mehr entscheidend. So errang Iden nach der Saison 2012/13 denn nächsten Titel.

Germania Klietz, der Tabellenzweite, und der Klädener SV als -dritter blieben dem Kreismeister dicht auf den Fersen. Beide warteten nur auf einen entscheidenden Ausrutscher von Iden. Der kam aber nicht. So lagen am Saisonende Klietz 2 beziehungsweise Kläden 3 Punkte hinter dem neuen Kreismeister. Die beiden direkten Duelle zwischen Klietz und Kläden gingen jeweils 7:7 aus.

Mit einem Respektabstand von 7 Punkten auf Platz 3 wurde der SV Rochau Vierter. In der Vorsaison noch Zweiter, lief es diesmal nicht ganz so gut. In den vier Spielen gegen die beiden Konkurrenten (Klietz und Kläden) verloren die Rochauer dreimal nur knapp mit 6:8, einmal gab es ein 7:7.

Nach den Top 4 kamen alle anderen Mannschaften mit negativem Punktekonto ins Ziel. Ab dem 5. Platz spielte man die ganze Saison gegen den Abstieg.

Die Leistungsunterschiede zwischen den Mannschaften waren gering. Diesen 5. Platz sicherte sich mit 15:21 Punkten Eintracht Osterburg. Begünstigt durch das 9:5 gegen Iden zog man am letzten Spieltag noch an Mahlwinkel III und TTC Lok Altmark Stendal IV vorbei. Osterburg begann die Rückrunde mit drei Niederlagen. Dann fingen sich die Biesestädter und machten gegen Schorstedt und Uchtspringe sowie mit dem Unentschieden gegen Mahlwinkel III entscheidende Punkte. Hinzu kam ein wenig Glück mit dem Sieg gegen ersatzgeschwächte Rochauer.

Auf den Plätzen 6 und 7 mit jeweils 14:20 Punkten landeten die beiden Aufsteiger SV Mahlwinkel III und TTC Lok Altmark Stendal IV.

Mahlwinkel III lag nach der Vorrunde noch auf einem Abstiegsplatz, steigerte sich aber in der Rückrunde (Platz 5 in der Rückrundentabelle mit 10:8 Punkten). Die Mahlwinkler punkteten gegen alle anderen Abstiegskandidaten. Herauszuheben ist natürlich auch der überraschende 8:6-Erfolg über Kreismeister Iden.

Der TTC Lok Altmark Stendal IV spielte zwei ausgeglichene Saisonhälften. Die 4 Rückrundensiege gelangen vor allem gegen die direkten Abstiegskonkurrenten. Ein wichtiger und überraschender Erfolg gelang gegen Kläden (8:6).

Auf den 8. Platz mit 11:25 Punkten kam Medizin Uchtspringe ein. Die Uchtspringer sind den Abstiegskampf aus den letzten Jahren gewohnt und schafften es erneut, die Klasse zu halten. Das Entscheidende für Uchtspringe war, dass man gegen die beiden Letzten in der Tabelle in Vor- und Rückrunde gewann.

Knapp um einen Punkt verfehlte der Handwerker SV Stendal das rettende Ufer. Jeweils 5 Punkte aus beiden Runden reichten nicht. Da fehlte der eine oder andere Zähler gegen die direkten Kontrahenten. Für die nächste Saison in der Kreisliga hat man sich aber schon Verstärkung gesichert. Wenn diese so einschlägt wie erhofft, ist die direkte Rückkehr ins kreisliche Oberhaus möglich.

Auf dem letzten Platz mit 7:29 Punkten landete der dritte Aufsteiger SV Schorstedt. Den Schorstedtern war von Anfang an klar, dass es sehr schwer wird, die Klasse zu halten. Am Saisonende gab es zwei Erfolgserlebnisse mit dem Unentschieden gegen Rochau und dem 9:5 über Handwerk Stendal. Mit dem Erfolg über Handwerk vermasselten sie den Stendalern den Klassenerhalt. Auch den Schorstedtern ist der Wiederaufstieg zuzutrauen.

Bester Einzelspieler der Saison wurde Dominique Deutsch vom SV Rochau mit 48:6 Spielen. Er erspielte sich das erste Mal Rang eins und bewies sein gewachsenes Können und seine Stabilität eindrucksvoll.

Bestes Doppelpaar war A. Glimm/M. Loer mit 13:1 Spielen. Beide verloren nur ein Spiel in der Rückrunde gegen die Zweitplatzierten N. Fries/Th. Seidel (12:1, Altmark Iden), die ein Spiel weniger absolvierten. Auf Rang 3 kamen mit 12:3 Spielen A. Schröder/F. Schulz (Germania Klietz).

   

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