Magdeburg (hoe). Die Regionalliga-Volleyballer des USC Magdeburg müssen als amtierender sachsen-anhaltischer Pokalsieger am Sonntagvormittag in Berlin im ersten Halbfinale um den Regionalpokal beim Berliner Pokalsieger VV Vorwärts antreten. Im zweiten Halbfinale treffen die beiden Zweitligisten TSG Schöneiche als letztjähriger Regionalpokalsieger und SV Lindow-Gransee, brandenburgischer Vertreter, aufeinander. Die Sieger der beiden Spiele ermitteln dann gleich am Nachmittag den Regionalpokalsieger. Für die Magdeburger ist das Spiel gegen den BVV auch eine Art Testspiel für das am folgenden Wochenende ebenfalls in Berlin stattfindende Punktspiel in der Regionalliga.

Die Berliner sind in dieser Spielzeit als Aufsteiger gleich voll durchgestartet, belegen aktuell punkt- und satzgleich mit dem Tabellenführer MTV Wittenberg den zweiten Platz in der Liga, haben bisher ganz schön für Furore gesorgt. Dem zufolge gehen die Gäste als Außenseiter in dieses Spiel, wollen sich besonders in spielerischer Hinsicht aber weiter konsolidieren und so einiges für die Punktspiele mitnehmen. Und genau darauf liegt der Fokus des USC, der sicher nicht nach Berlin fährt, um zu verlieren, dem Abschneiden in der Liga aber absolute Priorität gegen-über dem Pokal einräumt.

Eine Rolle spielt dabei auch die aktuelle Situation im Team, denn einige Spieler plagen sich mit Blessuren herum. So haben Jevgenij Ziskins und Tim Lautenschläger Knieprobleme, sind Stefan Meineke und Felix Glücklederer auf Grund der Schulterverletzungen noch nicht im Vollbesitz der Kräfte und war für Markus Voglers Rücken die Doppelbelastung am vergangenen Wochenende wohl doch etwas zu hoch. Es gilt für den USC, die Ressourcen nach Möglichkeit zu schonen und gleichzeitig das Optimum heraus zu holen.