Magdeburg. Aliena Schmidtke und Paula Beyer gewannen beim 55. Rostocker Neptunschwimmfest am vergangenen Wochenende die Preise für die beste Schwimmerin in der offenen Klasse bzw. bei den Juniorinnen und stachen damit aus einer insgesamt dominierenden Mannschaft des SC Magdeburg hervor. Zur gleichen Zeit gelang dem um einige erfahrene Schwimmer ergänzten Nachwuchs beim 21. Internationalen Schwimmfest des SC DHfK Leipzig mit 42 Einzel- siegen ebenfalls ein respektables Ergebnis.

"Unsere Schwimmerinnen und Schwimmer haben die an sie gestellten Erwartungen vollauf erfüllt und teilweise sogar übertroffen", freute sich Trainer Thomas Ackenhausen angesichts zahlreicher Podestplätze des SC Magdeburg auf der Rostocker Kurzbahn.

Für ihre Leistung über 200 m Freistil wurde Aliena Schmidtke am Ende der Veranstaltung als beste Schwimmerin geehrt. In 2:00,58 Minuten unterbot sie nicht nur ihre eigene persönliche Bestzeit sondern auch den bisherigen Veranstaltungsrekord. Einen starken Eindruck hinterließ die 15-jährige Paula Beyer. Über 200 m Rücken verbesserte sie sich um mehr als eine Sekunde, stellte in 2:13,38 Minuten ebenfalls einen neuen Veranstaltungsrekord auf und wurde schließlich mit dem Preis für die beste Schwimmerin bei den Juniorinnen ausgezeichnet.

In gewohnt überzeugender Manier gewann Johanna Friedrich (Jg. 1995) die 800 m Freistil in 8:49,81 Minuten. Lena Kellerstraß (Jg. 1996) war über 100 und 200 m Brust in 1:11,73 bzw. 2:33,98 Minuten nicht zu schlagen, während sich Julia Thiemann (Jg. 1995) über ihren Sieg in 26,79 Sekunden beim Sprint über 50 m Freistil freuen durfte.

Aufgrund der in diesem Jahr gezeigten Leistungen werden Paula Beyer, Johanna Friedrich, Aliena Schmidtke, Leif-Marten Krüger und Robert Rauch am kommenden Wochenende beim Weltcup in Berlin starten. Dann wird die Konkurrenz jedoch deutlich härter.

Wacker schlug sich am vergangenen Samstag und Sonntag auch der Schwimmnachwuchs. Die 40-köpfige SCM-Mannschaft gewann beim 21. Internationalen Schwimmfest des SC DHfK Leipzig 39 Einzelstrecken in den Jahrgangswertungen sowie drei Sprintfinals in der offenen Wertung.

Dort halfen allerdings ein paar ältere Schwimmer mit. So gewann Saskia Donat das Finale über 50 m Schmetterling der Damen in 28,12 Sekunden. Bei den Herren behielt Martin Giering über die gleiche Distanz in 25,20 Sekunden die Oberhand. Neuzugang Martin Fabian Sadowski siegte über 50 m Brust in 29,87 Sekunden.

Erfolgreichste Magdeburger in den Jahrgangswertungen waren Paul Gärtner (Jg. 2000) mit fünf Siegen, Lena-Anik Schober (Jg. 1997) und Marcus Herwig (Jg. 1996), die jeweils viermal Gold gewannen, sowie Christoph Brehme (Jg. 1999) und Jonas Hammann, die dreimal den obersten Podestplatz erklommen.

In der Breite sehr stark zeigten sich die Jahrgänge 1997/98 der Mädchen. Hier teilten sechs Magdeburgerinnen zwölf der 15 Jahrgangsentscheidungen unter sich auf – und das zumeist mit neuer Bestzeit, wie auch bei den meisten anderen Teilnehmern. Dagmar Hase, Trainerin der Klassenstufen sechs und sieben, war sehr zufrieden mit den Ergebnissen, sah aber auch "genügend Steigerungspotenzial".