Von Hans-Joachim Malli

Magdeburg. Nach gut einem Drittel der Saison trennt sich auch in der Fußball-Verbandsliga langsam die Spreu vom Weizen.

Mit Tabellenführer Union Sandersdorf (27 Punkte) und Verfolger Grün-Weiß Piesteritz (23) stehen jene beiden Mannschaft ganz vorn, die auch zum Meisterschafts-ende da erwartet werden, wenn auch die Grün-Weißen lauter als die Unioner vor Saisonbeginn vom Landesmeistertitel sprachen, die 0:2-Heimpleite zuletzt gegen Aufsteiger Arnstedt aber doch ein ziemlicher Dämpfer war.

Die Preussen als Tabellen-dritter (22) wären sicherlich nicht traurig, wenn sie auch nach 30 Spieltagen den "bronzenen Rang" einnehmen würden, während sich der Haldensleber SC (20) angesichts seines aufgerüsteten Kaders, aber auch Grün-Weiß Wolfen, derzeit Siebter mit 17 Punkten und der VfB Sangerhausen (11./14) sicherlich lieber gern weiter vorn in der Tabelle wiederfinden möchten.

Der MSV 90 Preussen kann mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen, darunter das 1:1 in Sandersdorf, zufrieden sein, zumal sich zuletzt die Stürmer Alexander Siemke und Steven Röhl als sehr treffsicher erwiesen.

Und mit Christian Behr kehrte nach langer verletzugsbedingter Leidenszeit ein Routinier in den Defensivverbund zurück, wurde von Trainer Dirk Hannemann vor zwei Wochen zum Kapitän gemacht. "Das ist keine Entscheidung gegen die Person Mario Hosenthien gewesen, doch haben ein paar Sachen nicht gepasst", so Hannemann zur Kapitäns-Frage.

Am Sonnabend (14 Uhr/Germerstadion) empfangen die Hannemann-Schützlinge die Zweite des Halleschen FC (6./17), wollen den Aufwärtstrend fortsetzen.