Sudenburg l In der Sporthalle Sudenburg bezwangen die Hockeyspieler des MSV Börde in der Mitteldeutschen Hallen-Oberliga zunächst den Oster-nienburger HC II mit 9:2 und im zweiten Spiel den Leipziger SC mit 7:4 Toren.

Vor Turnierbeginn hatte MSV-Spielertrainer Dennis Jurack aber noch einige Sorgenfalten, musste er doch kurzfristig auf Ludwig Jostes und Martin Hörning, der sich einen Nerv einklemmte, verzichten. Dennoch war der Kader bestens besetzt und neben Buse bekam auch Neuzugang Tom Sassow im Tor seine Einsatzchance.

In der ersten Partie gegen die Bundesliga-Reserve aus Osternienburg war der Beginn durchwachsen. Die erste torgefährliche Aktion hatten die Gäste, die Jurack jedoch zunichte machte (2.). Auf der anderen Seite versprang Stephan Zeilinga der Ball nach einer Strafecke (3.), schoss Buse den gegnerischen Keeper an (6.). Schließlich nutzte der OHC II eine Unachtsamkeit der MSV-Abwehr zur 1:0-Führung der Gäste (6.).

Doch nur drei Minuten später nutzte Zeilinga eine weitere Strafecke zum Ausgleich (9.), sorgte so für die Initialzündung für den weiteren Spielverlauf. Im zwei-Minuten-Takt markierten Buse, Alexander Noack und Joscha Vonderlin die 4:1-Halbzeitführung der Magdeburger.

Dem zweiten Spielbschnitt drückte Buse seinen Stempel auf, erhöhte durch einen Hattrick auf 7:1 für den MSV Börde. Im Anschluss trafen Vonderlin und Zeilinga gar zum 9:1-Zwischenstand, ehe den fairen Gästen noch die Ergebniskosmetik auf 9:2 gelang.

Das zweite Spiel gegen den unbequemen Leipziger SC begann furios. Innerhalb von fünf Minuten legte der Gastgeber nach Treffern von Zeilinga, Buse und dem jungen Lennart Kämpf ein 3:0 vor. Zwar konnte der LHC wenig später durch eine Strafecke auf 3:1 verkürzen. Doch abermals im Zeitrahmen von fünf Minuten legte der MSV durch Tore von Buse (2) und Zeilinga auf 6:1 vor.

Die zweite Halbzeit lief aber nicht mehr so weiter. Der LSC glaubte noch an sich, stellte seine Taktik um. Die Magdeburger verließen nunmehr die taktische Marschroute des Trainers, agierten in vielen Situationen zu hektisch. Dies nutzten die Messestädter Mitte des zweiten Durchganges zu zwei Toren zum 6:3-Zwischenstand. Doch Florian Uebe legte nach guter Buse-Vorarbeit auf 7:3 vor.

Allerdings beruhigte dieser Treffer nicht die Börde-Spieler. Vieles blieb jetzt Stückwerk, so dass die erfahrenen Zeilinga und Carsten Meyer in der Abwehr noch hart kämpfen mussten, um nicht mehr als den Treffer zum 7:4-Endstand zu kassieren.

 

Magdeburger SV Börde: Jurack, Sassow - Baran, Bernutz, Buse 7, Hagemann, Kämpf 1, Meyer, Noack 1, Schreiber, Uebe 1, Vonderlin 7, Zeilinga 4