Stadtfeld l Damit beträgt der Vorsprung der Stadtfelder auf den ersten Abstiegsplatz aktuell vier Punkte. Marcus Mähnert (16.) und Daniel Zoll (66.) mit einem verwandelten Strafstoß erzielten die Treffer für den Sieger, Johny Karaschewski (60.) traf für die Gäste zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

MSV-Trainer Tobias Ellrott musste seine Elf im Vergleich zum Vorwochenspiel auf drei Positionen umstellen. Für Benjamin Lohse (gesperrt), Mario Hosenthien (verletzt) und Thomas Hagedorn rückten David Berlin, Marcus Mähnert und Marcel Scheinhardt in die Anfangsformation. Zudem gab Christian Weihmann, den es beruflich bereits nach Leipzig verschlagen hat, im Tor für den beruflich verhinderten Robert Leonhardt ein Gastspiel.

Beide Mannschaften versuchten von Beginn an, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Der Gastgeber war dabei zunächst aktiver und effektiver, ging nach gekonntem Zuspiel durch Mähnert, der mit einem Schuss von der linken Strafraumseite traf, mit 1:0 in Führung.

Danach verzeichnete der Gast die größeren Möglichkeiten. Während sich Börde nach der Führung etwas zurückfallen ließ, drückte Piesteritz auf den Ausgleich. Doch Pawel Stanislaw Kudyba verzog erst aus sechs Metern per Kopf (30.) und scheiterte zwei Minuten später an Weihmann. Als dann auch noch Patrick Stamm (40.) nach einem Konter freistehend verzog, blieb es beim 1:0 zur Pause.

Die zweite Hälfte des Spieles begann zunächst mit einer Chance für den Piesteritzer Maximilian Arlt (50.), der nach einem Konter an Börde-Keeper Weihmann scheiterte, sowie Daniel Zoll (53.), der einen Kopfball nach einer verpassten Piesteritzer Rückgabe knapp neben das Tor setzte.

Dann der Ausgleich, als Karaschewski im Nachsetzen nach einem Freistoß traf (60.). Der MSV wirkte nur kurz geschockt, drängte auf die erneute Führung. Als M. Leonhardt dann im Strafraum rüde gefoult wurde, ließ sich Zoll die Chance vom Punkt nicht nehmen.

Bis zum Abpfiff blieb es bei einer umkämpften und immer hitziger werdenden und mit mehreren Nicklichkeiten aufwartenden Begegnung, in der Mähnert kurz vor seiner Auswechslung fast noch der zweite Treffer gelungen wäre, (90.) spannend.

„Es war sicherlich kein schönes Spiel. Das war bei dem, was gerade für meine Mannschaft auf dem Spiel stand, auch nicht zu erwarten. Ich glaube, die Mannschaft mit dem größeren Willen hat letztlich die Spiel gewonnen“, meinte Ellrodt nach den umkämpften 90 Minuten.

Magdeburger SV Börde: Weihmann - Kolodziej, Sommer, Scheinhardt, L. Spahija, Zoll, Wunderling (86. Witt), Mähnert (90. Schacker), M. Leonhardt, Berlin (36. Hagedorn), Heitmann