Magdeburg l Im Stadtfelder GutsMuths-Stadion hieß es nach deutlicher Überlegenheit des LSC 0:4, wobei die Magdeburger im Abwehrkern lange gut standen. Doch in der Vorwärtsbewegung agierten sie ungenau und ohne das notwendige Durchsetzungsvermögen, erspielten sich so kaum Torgefahr.

Dennoch verbuchten sie in der Anfangsviertelstunde noch die gefährlichsten Angriffe insbesondere durch die schnellen Eric Grabow und Arne Keim und eine von den Verteidigern geblockte Strafecke (8.).

Göpke verhindert zunächst Schlimmer

Auf der Gegenseite gab es erheblich mehr Betrieb am und im Schusskreis, doch vereitelte der wieder stark haltende Torhüter Carl Göpke zunächst beim deutlichen Chancenplus der Gäste Tore.

Ein gewisser Knackpunkt wurde in der 20. Spielminute das verletzungsbedingte Ausscheiden von Börde-Verteidiger Tobias Reggelin nach einer Kopfplatzwunde. Bis dahin bekam das Bollwerk um Joscha Vonderlin stets noch den Schläger dazwischen, ergänzte sich gut. Zudem stimmte kämpferisch die Mannschaftsleistung über die gesamte Spielzeit.

Aber nach Treffern von Norbertas Sieber (25.) mit einem Nachschuss nach gehaltenem Ball durch Göpke und Simon Guse (35.) in Folge einer Leipziger Strafecke ging es mit dem Stand von 0:2 für die Messestädter in die Pause.

Frühe Spielentscheidung

Kurz nach dem Wiederanpfiff ließen die Leipziger dann die 0:3-Spielentscheidung folgen, als ein Schiebeball von Arne König aus halbrechter Position seinen Weg ins lange Toreck fand.

Auch danach blieb zu konstatieren, dass die Börde-Mannschaft viel versuchte, aber zu oft zu einfach im Mittelfeld hängen blieb und letztlich wieder für zu leicht befunden wurde.

Den Deckel auf das Spiel für die Gäste machte letztlich nochmals Sieber mit dem 0:4 (65.), als nach guter Kombination die linke Börde-Abwehr ausgespielte wurde und er zum Endstand traf.

 

MSV Börde: Göpke – Vonderlin, Reggelin, Piehler, Oelze, Brosch, Bresch, Erbe, Grabow, Halm, Keim, Müller, Rolfsmeyer, Wilke