Magdeburg l Während die Männer im Landesderby Chemie Volley Mitteldeutschland II mit 3:0 (15, 18, 18) bezwangen, schickten die Frauen den VSV Grün-Weiß Erkner mit einer 3:2 (-24, -16, 12, 18, 6) nach Hause. Zu Beginn des ersten Satzes der Männerpartie glich die Partie einem vorsichtigen Abschnuppern, wobei die Elbestädter zeitnah ein Zeichen setzten (7:4). Insbesondere im Aufschlag übte man viel Druck aus, so dass das gegnerische Spiel zu Gunsten des Magdeburger-Blocks ausfiel. So konnte der Vorsprung auf 14:5 erhöht werden und trotz mangelnder Qualitäten im eigenen Zusammenspiel gewonnen werden (25:15).

Im zweiten Durchgang gelang es dann zum Teil die eigenen Fehler abzustellen und über eine gute Abwehrarbeit von Justin Spiegel abermals einen komfortablen Vorsprung zu erspielen (12:6). Mit viel Hilfe der Gäste konnte die Führung bis zum Satzende gehalten werden. Auch der Wechsel von Christian Ihle (späterer MVP) für Christoph Liebsch wurde problemlos angenommen und der Sack zugemacht (25:18).

Dominanz setzt sich fort

Mit der Zweisatzführung im Rücken wurde der dritte Durchgang zu Beginn klar dominiert. Jonas Röske verhalf mit einer Aufschlagserie zur 9:3-Führung, die durch druckvolle Angriffe von Lukas Murra durch die Mitte weiter gehalten werden konnte (12:6).

Die Bundesligareserve vom Chemie Volley Mitteldeutschland wollte sich jedoch nicht kampflos nach Hause schicken lassen und erhöhte den Druck auf die Gastgeber. Diese schienen von dem Aufbäumen überrascht und gaben einen nach dem anderen Punkt an das Team aus dem Süden von Sachsen-Anhalt ab (15:14). Erst mit Hilfe eines „Trainer-Punktes“ (Auszeit) fanden die Elbestädter zurück zur Tagesform und beendeten mit 18 Gegenzählern die Partie zu ihren Gunsten.

USC Magdeburg: Buziakovski, Murra, Heidecke, Spiegel, Röske, Teege, Lübke, Schlese, Ihle, Liebsch, Kusnezov

Mehr Gegenwehr für die Damen

Die Damen des USC hatten da gegen den VSV Grün-Weiß Erkner mehr Gegenwehr zu bekämpfen. Doch nach einem 0:2-Satzrückstand sicherten sie sich nach 106 Minuten noch den 3:2-Erfolg und damit zwei Punkte.

Zunächst befanden sich die Gäste nach ihren 26:24- und 25:16-Satzerfolgen auf der Siegerstraße. Dann setzte der USC auf Erfahrung und Routine, ließ Blanca Simon (spätere MVP) für Thyra Kratzsch auf Außen und Antje Mutzeck für Louise Stößel als Libera starten. Diese Entscheidung zahlte sich nach nur 19 Minuten mit dem deutlichen Satzgewinn aus (25:12).

Mit neuer Energie und viel Kraft lieferten sich beide Teams im vierten Satz einen offenen Schlagabtausch (14:14). Durch eine fehlerlose Aufschlagserie von Laura Slabon gelang es abermals eine Führung zu erspielen, die dann konsequent bis zum Ende gehalten werden konnte (25:18).

USC behält die Ruhe

Mit gleicher Aufstellung ließen sich die Gastgeberinnen im fünften Satz nicht aus der Ruhe bringen, wechselten mit einer 8:4-Führung die Seiten. Melanie Polter beendete die Partie mit einer Aufschlagserie (von 9:6 auf 15:6).

Trainerin Bechmann: „Das war unnötig. Dennoch bin ich froh, dass die Mädels einen 0:2-Satzrückstand ausbügeln und wir so immerhin noch zwei Tabellenpunkte auf der Habenseite verbuchen konnten. Respekt dafür.“

USC Magdeburg: Baake, Borchardt, Kratzsch, Kriebitzsch, Lindner, Mutzeck, Stößel, Pero, Polter, Recke, Simon, Slabon, Stodal