Wulferstedt l Die SG Germania Wulferstedt und Trainer Patrick Horn (41 Jahre) gehen nach nur einem halben Jahr und coronabedingt nur sieben Spieltagen in der Landesklasse 3 wieder getrennte Wege gehen. Immerhin steht die Mannschaft auf Rang drei in dieser Saison bislang gar nicht so schlecht da. Intern aber soll es schon längere Zeit ein paar Unstimmigkeiten gegeben haben.

Germania plant Verjüngung

In einer Mitteilung des Vereins hieß es am Dienstagabend: dazu „Germania wird ab kommender Saison eine strategische, schrittweise Verjüngung der ersten Männermannschaft starten und hat Patrick Horn angeboten, bis zum Sommer die Arbeit weiterzuführen. Da dieser das aus persönlicher Sicht ablehnte, kamen beide Seiten überein, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden. Germania Wulferstedt bedankt sich bei Patrick Horn für die geleistete Arbeit und wünscht ihm bei seinem weiteren Wirken viel Erfolg.“

Der 41-Jährige bestätigte dies auf Volksstimme-Nachfrage: „Ja, es stimmt, dass ich nicht mehr Trainer bin. Die Verantwortlichen haben mir am Montagabend mitgeteilt, dass mein Engagement - unabhängig vom Abschneiden dieser Spielzeit - zum Abschluss der Saison enden würde. Das aber ist für mich keine Basis, um die Arbeit nach der Winterpause fortzusetzen. Wie soll ich die Mannschaft aber auch mich selbst zu Leistungen motivieren, wenn alle wissen, dass wir die Früchte der Arbeit nicht mehr zusammen ernten werden?“

Bis auf Weiteres übernimmt der bisherige Assistenztrainer, Bodo Krenz die Verantwortung für den Landesklassen-Dritten, wie Fußball-Abteilungsleiter Reiner Dreyer gegenüber unserer Zeitung bestätigte. „Patrick Horn ist menschlich ein toller Typ, man kann nichts schlechtes über ihn sagen".