Altenweddingen l Die Saison in der Landesklasse, Staffel 4, ist für den SV 1889 Altenweddingen seit einigen Wochen Geschichte. Als Aufsteiger gestartet hielt das Team aus dem Sülzetal die Klasse.

Harter Brocken zum Start

Die Spielzeit begann mit einem richtig harten Brocken im Heimspiel zur Eröffnung der Saison. Zu Gast war einer der Favoriten auf den Staffelsieg: Askania Bernburg II. In einem spannenden Spiel, reichte es am Ende zu einem 1:1-Unentschieden. Im Pokalwettbewerb überstand der SV Altenweddingen die erste Runde durch einen 1:3 Erfolg in Burgstall, scheiterte aber in Runde zwei in Wulferstedt durch eine 3:1-Niederlage. Nach einer 1:0-Pausenführung in Zerbst zahlte der SVA Lehrgeld und verlor durch einen ärgerlichen Gegentreffer in der 90. Minute noch mit 2:1. In den nächsten Spielen holte das Team je einen Punkt gegen den Zörbiger FC und 1. FSV Nienburg. Den ersten Dreier holte die Mannschaft am fünften Spieltag beim 3:0 gegen den TSV Kleinmühlingen/Zens. Dieser Sieg gab Rückenwind, so dass auch die nächste Begegnung gegen den FC Stahl Aken auswärts mit 2:3 gewonnen wurde. Nach sechs Spieltagen wies der SV Altenweddingen damit eine richtig gute Bilanz auf und war mit neun Punkten Fünfter. Nach zwei Remis gab es in Förderstedt die zweite Saisonniederlage (4:3). Gegen den späteren Staffelsieger und Aufsteiger FSV Rot-Weiß Alsleben kassierten die Sülzetaler ihre höchste Pleite (7:3). Zum Abschluss der Hinrunde traf der SV Altenwedingen zu Hause auf den SV 08 Baalberge und erreichte zum Jahresabschluss ein 1:1.

Anfang März startete dann die Rückrunde mit einer 4:1-Niederlage gegen Bernburg. Gegen Zerbst gelang ein 1:0-Heimsieg in einem kampfbetontem Spiel. Nach drei Niederlagen in Folge mit teilweise blutleeren Auftritten wollte die Abteilungsleitung mit einem Trainerwechsel neuen Schwung geben. André Lucht übernahm das Amt von Mirko Stieler. Auf ein kurzes Hoch durch einen Heimsieg gegen den FC Stahl Aken folgten allerdings weitere Niederlagen bis zum 22. Spieltag. Ganz wichtige drei Punkte holte der Börde-Vertreter am 23. Spieltag, auswärts in Felgeleben. Nach einem hart erkämpften 1:1 gegen Tabellenführer Alsleben stand fest, dass der SVA auch in der kommenden Saison in der Landesklasse spielen wird.

Verbleib gesichert

Zum Saisonabschluss gewann der SV Altenweddingen 3:0 in Baalberge und untermauerte noch einmal, dass die Mannschaft in der Landesklasse bestehen kann. In der Abschlusstabelle landete die Lucht-Elf auf Platz neun.

Die interne Torjägerliste führten Sebastian Pesel und Mannschaftskapitän Hannes Petters mit jeweils sechs Treffern an. Philipp-Peer Magel und Fabian Richter, teilen sich mit je fünf Toren den zweiten Platz in dieser Wertung. Positiv sticht auch Felix Vorwallner heraus, der unter Trainer André Lucht von der A-Jugend zu den Herren kam und in vier Einsätzen bereits zwei Treffer erzielte. Weitere Verstärkung aus der A-Jugend bekam der SVA zum Ende der Saison durch Tom Harnau (6 Einsätze) und Nino Krause (1 Einsatz).

Die meisten Einsätze hatte allerdings Luca Becker mit 23, gefolgt von Fabian Richter (22), Sebastian Pesel (21) und Pascal Schweigel (20). In der Fairness­tabelle belegte der SVA mit insgesamt 45 Gelben, einer Gelb-Roten und zwei Roten Karten einen guten vierten Platz.

Der SV 1889 Altenweddingen hat am Ende der Landesklassesaison 2018/19 sein gestecktes Ziel erreicht und ist nun in der kommenden Saison gefordert mehr zu erreichen, denn bekanntlich ist die zweite Saison schwerer als die erste als Aufsteiger.